für die Nutzung von AzubiHub · Stand: 16. August 2026
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über die Nutzung der Lernanwendung AzubiHub (nachfolgend „App“), die zwischen Fahraba, Inhaber Yusrah Dar, c/o flexdienst – #21851, Kurt-Schumacher-Straße 7, 67663 Kaiserslautern (nachfolgend „Anbieter“) und den Nutzerinnen und Nutzern (nachfolgend „Kunde“) geschlossen werden.
(2) Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt; hierzu zählen insbesondere Zahnarztpraxen, die Zugänge für ihre Auszubildenden erwerben.
(3) Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.
(1) Der Anbieter stellt dem Kunden über das Internet eine Lernanwendung für die Ausbildung zur bzw. zum Zahnmedizinischen Fachangestellten zur Verfügung. Der Funktionsumfang ergibt sich aus der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Leistungsbeschreibung auf der Website.
(2) Die App enthält insbesondere Lerntexte, Karteikarten, Prüfungsfragen, Praxisfälle sowie Übungsrechner zu Heil- und Kostenplänen und zur zahnärztlichen Abrechnung.
(3) Kein Ersatz für fachliche oder rechtliche Beratung. Sämtliche Inhalte und Rechner dienen ausschließlich Lern- und Übungszwecken. Sie stellen keine Rechts-, Steuer- oder Abrechnungsberatung dar und ersetzen nicht die verbindliche Auskunft der zuständigen Kassenzahnärztlichen Vereinigung, Krankenkasse oder Zahnärztekammer sowie nicht die Abrechnung in einer zugelassenen Praxissoftware. Punktwerte, Festzuschüsse, Gebührensätze sowie Material- und Laborkosten können regional und zeitlich abweichen. Der Kunde ist verpflichtet, Ergebnisse vor einer Verwendung im Praxisbetrieb eigenverantwortlich zu prüfen.
(4) Der Anbieter entwickelt die App laufend weiter. Er ist berechtigt, Funktionen zu ändern, zu ergänzen oder einzustellen, soweit der vertraglich geschuldete Kernnutzen erhalten bleibt und die Änderung für den Kunden zumutbar ist. Wesentliche Änderungen werden mit angemessener Frist in Textform angekündigt.
(1) Die Darstellung der Abonnements auf der Website stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots.
(2) Der Kunde gibt sein Angebot ab, indem er den Bestellvorgang durchläuft und die Schaltfläche „Zahlungspflichtig bestellen“ betätigt.
(3) Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter die Bestellung per E-Mail bestätigt oder den Zugang zur App freischaltet.
(4) Der Vertragstext wird gespeichert und dem Kunden zusammen mit den AGB per E-Mail übersandt. Vertragssprache ist Deutsch.
(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung auf der Website angegebenen Preise. Alle Preise sind Endpreise. Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet und daher nicht ausgewiesen.
(2) Die Zahlungsabwicklung erfolgt über die Stripe Payments Europe, Ltd. Verfügbar sind insbesondere Kreditkarte, Apple Pay, Google Pay und PayPal. Es gelten ergänzend die Bedingungen des Zahlungsdienstleisters.
(3) Das Entgelt für ein Monatsabonnement ist monatlich, das für ein Jahresabonnement jährlich im Voraus zur Zahlung fällig. Die Abbuchung erfolgt jeweils zu Beginn des Abrechnungszeitraums.
(4) Gerät der Kunde mit der Zahlung in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zur App nach vorheriger Ankündigung bis zum Ausgleich zu sperren. Weitergehende gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.
(1) Das Monatsabonnement hat eine Laufzeit von einem Monat, das Jahresabonnement von zwölf Monaten. Es verlängert sich jeweils um dieselbe Dauer, wenn es nicht gekündigt wird.
(2) Verbraucher können ein nach dem 01.03.2022 geschlossenes, sich automatisch verlängerndes Abonnement nach Ablauf der Erstlaufzeit jederzeit mit einer Frist von einem Monat kündigen (§ 309 Nr. 9 BGB).
(3) Die Kündigung ist über die Kündigungsschaltfläche auf der Website, über das Kundenportal oder formlos per E-Mail an info@azubihub.info möglich.
(4) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Seiten unberührt. Ein wichtiger Grund für den Anbieter liegt insbesondere bei einem erheblichen Verstoß gegen § 7 vor.
(1) Zahnarztpraxen, Berufsschulen und sonstige Einrichtungen können mehrere Zugänge erwerben. Sie erhalten dafür Beitrittscodes, die von den jeweiligen Nutzerinnen und Nutzern in der App eingelöst werden.
(2) Der Lizenznehmer darf einen Zugang jeweils nur einer natürlichen Person zuordnen. Eine Neuzuordnung ist zulässig, wenn die bisherige Person die Einrichtung verlässt.
(3) Vertragspartner und Schuldner des Entgelts ist die Einrichtung, nicht die einzelne nutzende Person.
(1) Der Kunde erhält für die Dauer des Vertrags ein einfaches, nicht übertragbares Recht, die App zum eigenen Lern- und Ausbildungsgebrauch zu nutzen.
(2) Untersagt sind insbesondere: a) die Weitergabe der Zugangsdaten an Dritte, b) das Vervielfältigen, Herunterladen im Ganzen, Weiterverbreiten oder öffentliche Zugänglichmachen der Inhalte, insbesondere von Prüfungsfragen und Karteikarten, c) der automatisierte Abruf von Inhalten (Scraping), d) jede kommerzielle Verwertung der Inhalte ohne vorherige Zustimmung in Textform.
(3) Der Kunde hat seine Zugangsdaten geheim zu halten und einen Missbrauchsverdacht unverzüglich mitzuteilen.
(4) Bei einem erheblichen Verstoß kann der Anbieter den Zugang sperren und den Vertrag außerordentlich kündigen.
(1) Der Anbieter ist um eine hohe Verfügbarkeit bemüht, schuldet jedoch keine ununterbrochene Erreichbarkeit. Ausgenommen sind insbesondere Wartungsarbeiten, Störungen im Verantwortungsbereich Dritter sowie Ereignisse höherer Gewalt.
(2) Planbare Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit angekündigt und in nutzungsschwache Zeiten gelegt.
Der Anbieter pflegt die fachlichen Inhalte nach bestem Wissen und passt sie an Änderungen der einschlägigen Regelwerke an. Eine Gewähr für die jederzeitige Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der Inhalte, insbesondere von Punktwerten, Festzuschussbeträgen und Gebührenpositionen, wird nicht übernommen. § 2 Abs. 3 gilt entsprechend.
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang einer übernommenen Garantie.
(2) Bei einfach fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf, ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.
(4) Für Schäden, die daraus entstehen, dass der Kunde Ergebnisse der Übungsrechner ungeprüft in der Abrechnung oder Patientenkommunikation verwendet, haftet der Anbieter nach Maßgabe der vorstehenden Absätze nicht; auf § 2 Abs. 3 wird ausdrücklich hingewiesen.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten richtet sich nach der Datenschutzerklärung, die unter /datenschutz abrufbar ist.
(1) Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, sofern die Änderung unter Berücksichtigung der Interessen beider Seiten zumutbar ist, insbesondere bei Änderungen der Rechtslage oder des Leistungsangebots.
(2) Änderungen werden dem Kunden mindestens sechs Wochen vor Inkrafttreten in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb dieser Frist, gelten die Änderungen als angenommen; auf diese Folge wird in der Mitteilung gesondert hingewiesen. Im Fall des Widerspruchs kann jede Seite den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens kündigen.
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch der Schutz zwingender Vorschriften des Staates des gewöhnlichen Aufenthalts nicht entzogen wird.
(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand der Sitz des Anbieters.
(3) Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.